Jägerbataillon 66

Die Heeresstruktur 4 brachte eine Verkleinerung, gleichzeitig aber auch Vermehrung der Verbände. Jede Heeresdivision erhielt zwei Jägerbataillone und ein Sicherungsbataillon zusätzlich. So wurde zum 15. April 1981 das Jägerbataillon 66 in Wentorf aufgestellt. Es wurde truppendienstlich für Friedenszeiten der Panzergrenadierbrigade 16 unterstellt. Für die Verteidigungsplanung unterstand es der 6. Panzergrenadierdivision in Neumünster direkt.

Das Bataillon wurde mit Mannschaftstransportwagen M 113 ausgestattet und war, allerdings ohne diese Fahrzeuge, luftbeweglich, so dass es mit Hubschraubern jederzeit und an jedem Ort eingesetzt werden konnte. Neben dem Hauptauftrag, nämlich Verteidigung, war das Bataillon zum Jagdkampf sowie zum Schutz von Räumen und Objekten besonders befähigt. Das Geschichts- und Traditionsbewusstsein, vor allem aber das Selbstverständnis der Jäger, wurde von Anfang an durch Oberstudienrat Siegfried Joppich, einen erlesenen Fachmann auf diesem Gebiet, mitgeprägt.