Panzergrenadierbataillon 161

3./161 in SENNELAGER (1987 - M Baumann)
3./161 in SENNELAGER (1987 - M Baumann)

Das gemischte Panzergrenadierbataillon 161 war ein Kind der vierten Heeresstruktur und hat nichts mit den Vorgängern gemein, die die gleiche »Hausnummer« trugen. Es ist das jüngste legitime »Kind« der Brigade, sozusagen das Nesthäkchen. Dementsprechend wurde das junge Bataillon auch von der Brigade umsorgt und gleich mit drei »Paten« versehen, nämlich den drei vorhandenen, bereits »erwachsenen« Kampftruppenbataillonen, die auch offiziell die Bezeichnung Patenbataillon trugen. Allerdings wurden keine Urkunde ausgetauscht, die sich das Bataillon ohnehin nicht hätte leisten können. Unterstützung und ständige »Gehhilfe« hatte das Bataillon stets bitter nötig, da es mangels ausreichenden Vermögens der Eltern nur eine magere personelle Ausstattung in der für die Selbständigkeit so wichtigen Stabs- und Versorgungskompanie erhielt: Der Stab und die Kompanieführung waren im Frieden lediglich als Kaderpersonal vorhanden, nämlich ein Stabsoffizier, der Führer Kaderpersonal und der Kompaniefeldwebel sowie weitere drei Soldaten und zwei Zivilisten.


Mit dem neuen Bataillon erfuhr die Brigade für den Einsatz eine Verstärkung um ein zusätzliches Kampftruppenbataillon, im Frieden lief es jedoch nur auf eine Verstärkung der vorhandenen Bataillone und eine »Mobilmachungsvorbereitungsgruppe« für das neue Bataillon hinaus.