Aussenstelle Elmenhorst der Standortverwaltung Wentorf

Mit Verfügung der Wehrbereichsverwaltung I wurde die Außenstelle Elmenhorst der Standortverwaltung Wentorf am 29. August 1969 in der Sachsenwald Kaserne in Elmenhorst eingerichtet. Die Sachsenwald Kaserne wurde 1969 auf bereits bundeseigenem Gelände an der B 207 zwischen Elmenhorst und Schwarzenbek erbaut. Es sind dort stationiert: das Panzerbataillon 164 sowie selbständige Einheiten der Panzergrenadierbrigade 16.

Für den Ausbau eines Standortübungsplatzes wurden bereits 1962 Teile des ehemals gräflich Bernstorffschen Gutes Lanken teils gekauft und teils gepachtet. Das Restgut Lanken sowie im Nordosten an das Gut angrenzende Erweiterungsflächen wurden 1978 käuflich erworben. Auf dem Gelände des ehemaligen Gutes Lanken befindet sich ein um 1732 errichteter Kornspeicher sowie ein noch heute von der Witwe des ehemaligen Gutsverwalters bewohntes Gebäude. Kornspeicher und Gutshaus stehen unter Denkmalsschutz. Die in der Außenstelle tätigen Beamten, Angestellten und Arbeiter ( 41) sind für die Versorgung der rd. 1000 Soldaten im Standort Elmenhorst sowie für die landwirtschaftliche Geländebetreuung, Wartung und Pflege der Liegenschaft sowie der Unterkünfte zuständig.

Geleitet wird die Außenstelle Elmenhorst jeweils von einem Regierungsamtmann. Von 1969 bis 1973 von Herrn Hilmer, 1973 bis 1977 von Herrn Glowienka, 1977 bis 1980 von Herrn Tiedtke, von 1980 bis 1983 von Herrn Faustmann, ab 31. Oktober 1983 bis 31.Januar 1989 von Herrn Mehlhaff und zur Zeit von Herrn Baar.

Im Rahmen des Planungskonzepts "Kaserne 2000" werden die Unterkunftsbereiche in der Sachsenwald-Kaserne demnächst grundlegend saniert, um den Dienst in der Bundeswehr für die Soldaten attraktiver zu gestalten.