Sachgebiet III

Das Sachgebiet III ist zuständig für Wirtchafts-, Betreuungs-und Beschaffungsangelegenheiten. Das ist einmal die Betreuung der Mannschaftsheime und dezentrale Beschaffung verschiedener Güter für die Truppe und die Standortverwaltung selbst. Vor allem versorgt dieses Sachgebiet die Truppe mit Verpflegung und Bekleidung.


Verpflegung
Das Sachgebiet III beschafft die benötigten Verpflegungsmittel unter Berücksichtigung des örtlichen und regionalen Lebensmittelmarktes für die Truppe. 1989 sind hierfür 2,7 Mio. DM aufgewendet worden. Für die Beschaffung von Verpflegung stehen zur Zeit pro Person täglich 5,40 DM zur Verfügung. Es achtet bei der Verpflegungsplanung darauf, dass die für den jeweiligen Truppenteil vorgesehene Truppenverpflegung der unterschiedlichen dienstlichen Beanspruchung der Soldaten entspricht, und zwar nach folgenden ernährungsphysiologischen Bezugswerten:
leichte, mittelschwere und schwere körperliche Tätigkeit.

Das Essen wird in vier stationären Truppenküchen zubereitet. Neben der Beschaffung von Frischverpflegung hat es im Rahmen der Vorsorgemaßnahmen für die Lebensmittelversorgung der Soldaten im Verteidigungsfall 1989 für ca. 290.000 DM Verpflegungsmittel nach Ablauf der Lagerfrist in den laufenden Verpflegungsrhythmus einbringen müssen.


Bekleidung
Das Sachgebiet III kleidet vierteljährlich die Rekruten ein. . Die Devise: "Passt, der Nächste" gilt nicht für die Schneider, Schuhmacher und Lagerhelfer der Standortbekleidungskammer. Die gesamte Bekleidung wird angepasst. Bei der Einkleidung empfängt bei Soldat bis zu 87 verschiedene Artikel bzw. 137 Einzelteile, vom Barett über den Kampfschuh bis zum Essbesteck und Klappspaten. Gesamtwert rd. 2.700 DM, Gewicht: rd. 52 kg.

Ein EDV-gesteuertes Warenlager mit einem gut sortierten Bekleidungssortiment in verschiedenen Modellen und Größen ist hierfür vorzuhalten. Wenn es nötig ist, wird die Anfertigung von Sondergrößen, die Instandsetzung und Reinigung der dienstlich bereitgestellten Bekleidung durch das Fachpersonal des Sachgebietes III veranlasst. Dieses geschieht durch Betriebe der freien Wirtschaft und zum Teil auch durch eigene Fachhandwerker. Kleinere Pflege- und Erhaltungsarbeiten, z.B. Knöpfe annähen, müssen die Soldaten selbst ausführen.