Bäume in der Lohe markiert

von sku (Kommentare: 0)

Enormen Gesprächsbedarf haben zurzeit die Spaziergänger, Reiter und Sportler in der Lohe. Sobald sich Christopher Bornholdt, verantwortlicher Förster für die Lohe, dort in Wentorf, Wohltorf oder Börnsen blicken lässt, wird er mit Fragen bestürmt: ""Was bedeuten die weißen Pfeile und Punkte auf den Baumstämmen?"", wollte jetzt beispielsweise Reiterin Kirsten Bauer aus Börnsen wissen. Bornholdt erläuterte: ""Die Pfeile markieren die Rückegassen, durch die bei Holzarbeiten schweres Gerät hindurch kommt, die Punkte hingegen die vitalsten Bäume, die auf jeden Fall stehen bleiben sollen.""

Der Förster beruhigt alle Freunde der Lohe: ""Wir haben nur die Markierungen auf den Nadelbäumen aufgefrischt, weil sie nach etwa fünf Jahren kaum noch zu erkennen sind. Wann die Nadelholzbestände wieder durchforstet werden, steht noch in den Sternen.""

Vor zwei Jahren hatten Fällungen der Bundesforsten in der Lohe für Proteste gesorgt. Die Förster der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben argumentierten damals mit der Sicherungspflicht der Verkehrswege und der Knickpflege. Naturschützer warfen ihnen hingegen vor, die Landschaft zu zerstören und aus finanziellem Interesse zu handeln. Bornholdt sagt, sein Ziel sei langfristig eine Stabilisierung des Laub- und Mischbestandes. Dafür werden alle fünf bis sechs Jahre die mit einem Punkt bezeichneten Bäume jeweils von ein bis zwei Bedrängern - Fichten, Lärchen oder auch Kiefern, die ihnen das Licht nehmen - befreit. Vorab will er aber die Bürgermeister und die Naturschützer informieren, versicherte er.

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