Bundeswehr rüstet sich für den Katastrophenfall: Winter in Norddeutschland

von sku (Kommentare: 0)

Verschiedene Faktoren im Lande, wie Streusalzknappheit, Ganzjahresreifen bei der Polizei und angekündigte Schneeverwehungen lassen Erinnerungen an den Winter 1978/79 aufkommen. Zwar ähnelt die Wetterlage der aus dem Katastrophenwinter vor 31 Jahren - so heftig wird es nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) jedoch nicht. Dennoch hat der Befehlshaber im WBK I in KIEL die niedrigste Katastrophenalarmstufe ausgerufen. Nach Angaben eines Sprechers handele es sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme. ""Wir wollen nur verhindern, dass wir am Wochenende auf kaltem Fuß erwischt werden"", sagte Oberstleutnant Ullrich Burchardi. Die Führungsebene werde durch den Schritt in Rufbereitschaft versetzt.

Weil das Streusalz aufgrund der großen bundesweiten Nachfrage knapp wird, stellt die Bundeswehr auf Sand um. Für die Liegenschaften im nördlichen Landesteil trafen gestern die ersten von tausend bestellten Tonnen Sand ein.

Damals war noch ganz Schleswig-Holstein mit schwerem Gerät der Bundeswehr übersät, weil es genügend Standorte hier im Norden gab. Inzwischen ist deren Zahl jedoch massiv geschrumpft. Auch die Menge an Bergepanzern hat massiv abgenommen. Schon 1994 mit der Auflösung der Panzergrenadierbrigade 16 in Wentorf stellten sich viele Kommentatoren bspw. beim Abendblatt, wie denn nun im Katastrophenfall  die Hilfe koordiniert wird.

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