Das Panzerbataillon 403 und das Panzerartilleriebataillon 405 melden sich aus dem deutschen Heer ab

von sku (Kommentare: 0)

Die Truppenfahnen werden eingerollt

Am 02. November fand in der Blücher-Kaserne in Schwerin Stern-Buchholz der letzte Feierliche Appell des Panzerbataillons 403 und des Panzerartilleriebataillons 405 statt.
In seiner Rede ging der Kommandeur des Panzerbataillons, Oberstleutnant Andreas Marlow, noch einmal auf die bewegende und fast 16 jährige Geschichte beider Bataillone ein. Mit den Worten: „Das Panzerbataillon 403 und das Panzerartilleriebataillon 405 melden sich aus dem deutschen Heer ab“, leitete er zum letzten feierlichen, wenn auch traurigen Höhepunkt des Appells über.
Zunächst übergab der Kommandeur des Panzerbataillons die Truppenfahnen der Panzerbataillone 164 und 174, deren Tradition das Schweriner Panzerbataillon bis heute pflegte, an den General der Panzertruppe und Kommandeur der Panzertruppenschule, Brigadegeneral Klaus Feldmann.
Im Anschluss wurden die Truppenfahnen des Panzer- und des Panzerartilleriebataillons verhüllt und dem Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 41 -Vorpommern-, Brigadegeneral Josef Niebecker, zur Traditionspflege durch das Panzerbataillon 413 und den Stab der Panzergrenadierbrigade 41 in Torgelow übergeben. Panzergrenadierbrigade 41 wächst auf Die Auflösung beider Bataillone steht im Zusammenhang mit der im November 2004 getroffenen Strukturentscheidung des damaligen Bundesministers für Verteidigung, Dr. Peter Struck. Im Realisierungsplan der Bundeswehr wurde im Frühjahr 2005 festgelegt, das Panzerbataillon 403 zum 31. März 2007 und das Panzerartilleriebataillon 405 bereits zum 31. Dezember 2006 aufzulösen. Damit geht eine mehr als 15 Jahre umfassende Epoche für die Panzer- und Panzerartillerietruppe der Bundeswehr aber auch die Standorte Stern-Buchholz und Dabel zu Ende.
Trotz der Auflösung beider Bataillone wächst die Panzergrenadierbrigade 41 im Rahmen der Transformation weiter auf. Somit bleibt das Deutsche Heer in Mecklenburg-Vorpommern auch künftig stark vertreten.

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