Drei Soldaten sterben bei Gefechten in der Region Kunduz

von sku (Kommentare: 0)

Drei deutsche Soldaten sind in Afghanistan am Freitagnachmittag bei einer Patrouille getötet worden und fünf weitere zum Teil schwer verletzt worden. Bei dem anschließenden Gefecht handelt es sich die schwersten Gefechte seit Beginn des Bundeswehreinsatzes. Die Soldaten der Patrouille südwestlich südwestlich von Kundus in der Provinz Char Darah hatte Sprengfallen entdeckt und wollte diese anschließend entschärfen. Dabei sind sie von den Taliban angegriffen worden und unter anderem mit Panzerfäusten beschossen worden. Der Unglücksort liegt nur wenige Kilometer von Kunduz entfernt und handelt sich um einen der unsichersten Punkte im Land. Die Bundeswehr hatte eine unbesetzte Polizeistation in der jüngeren Vergangenheit zu einer Festung ausgebaut, um die Region besser überwachen zu können. Im Oktober 2008 wurden hier zwei Soldaten bei einem Selbstmordanschlag getötet, im Juni 2009 starben drei Soldaten, als sie während eines Gefechts mit ihrem Panzer verunglückten. Damit sind bislang 39 Soldaten im Einsatz seit Anfang 2002 gefallen. Hoffentlich schafft es die Politik nun endlich einmal, wahre Worte zu sprechen und entsprechend zu handeln, anstatt Soldaten zu drangsalieren und im Unklaren lassen. Oberst Kirsch vom Deutschen Bundeswehrverband hatte bei seinem Besuch beim Traditionsverband dies deutlich erläutert und versprochen, hier für weitere Verbesserungen zu kämpfen.

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