Heiße Stimmung in Glinde trotz Schnee

von sku (Kommentare: 0)

Die Gemüter in Glinde sind erhitzt in Hinsicht auf die Nachnutzung der beiden Stabsgebäude im ehemaligen Glinder Depot. Nachdem im vergangenen November mit dem Abriss des alten Bahnhofs auf dem bis 2005 genutzten Depot Gelände ein weiteres Stück Glinder Vergangenheit verschwunden ist, droht nun auch den beiden letzten verbliebenen militärischen Bauten des einst 36 ha großen Gerätehauptdepots der Abriss, trotz einfachen Denkmalschutzes! 

Bereits in der Vergangenheit hat sich die für das Gelände zuständige Grundstücksgesellschaft "An der alten Wache" nicht durch Feingefühl im Umgang mit der Geschichte gezeigt. So wurden trotz erster anders lautender Pläne, sowohl die Kommandeursvilla, als auch die historische Einfahrt trotz Unterschutzstellung zerstört bzw. abgerissen. 

Der vorherrschende Vandalismus in den beiden verbliebenen Gebäuden, die Anfang der 30er Jahre gebaut wurden, ist erschreckend. Alles was irgendwie zerstörbar ist, ist auch kaputt. Liegt es vielleicht auch daran, dass die Türen gar nicht verschlossen sind und nur ein Draht den Zugang verwehrt? War es vielleicht sogar gewollt, dass mutwillig Schäden in den Gebäuden angerichtet werden, um ein einfaches Argument für den Abriss zu erlangen?

 Ein Alt-Bürgermeister Glindes hat sich am Wochenende in einem Leserbrief der MARKT-Zeitung sehr deutlich zu den Fehlleistungen des noch Bürgermeisters Rehders und Herrn Assmussen von der Grundstücksgesellschaft "An der Alten Wache" geäußert. 

Es bleibt spannend, ob die sich Gerüchte eines Abriss verdichten und schnell Tatsachen geschaffen werden, um auch den letzten Euro aus dem Gelände zu pressen und jeden qm als Bauplatz zu verschachern...

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