So könnte das Glinder Depot bald aussehen

von sku (Kommentare: 0)

""Die Mietwohnungen bleiben bezahlbar auch für Leute mit mittlerem Einkommen"", sagt Hauke Asmussen, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft. Nach seinen Worten kalkuliert die Neue Lübecker Baugenossenschaft für die drei- und viergeschossigen Wohnbauten mit einer Kaltmiete von 7,28 Euro pro Quadratmeter. Wenn der Zeitplan des Planungs- und Genehmigungsverfahrens eingehalten wird, könnte im August 2008 mit dem Bau begonnen werden.

Große Projekte haben oftmals viele Beteiligte. Die Entwicklungsgesellschaft ""An der Alten Wache"" ist eine Kooperation der Stadt Glinde, der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und der Entwicklungsgesellschaft Glinde. Sie arbeitet bei der Reihen- und Doppelhausbebauung mit sechs verschiedenen Bauträgern zusammen. Für die Einzelhausgrundstücke, so Geschäftsführer Asmussen, soll es keine Bindung an Bauträger geben, so dass hier eine Siedlung mit vielfältiger Architektur entsteht. Weiterhin vorgesheen sind eine Alten- und Pflegeeinrichtung im Westen, ein Gewerbegebiet angrenzend an die Kerzenfabrik Gies im Osten und ein noch nicht näher definiertes ""Leuchtturmprojekt"". Gemeint ist damit eine Freizeiteinrichtung, die auch Besucher aus der weiteren Umgebung anzieht.

Geprüft werden in Zeiten steigender Energiepreise gegenwärtig auch die Möglichkeiten einer regenerativen Energieversorgung. Eine geothermische Heizanlage, bei der Erdwärme aus rund 1.000 Metern Tiefe eingesetzt wird, könnte laut Hauke Asmussen die passende Lösung fürs Depot-Gelände und gleichzeitig wegweisend für künftige Bauprojekte in Südstormarn sein.

Seit mehr als 70 Jahren war das Militärgelände öffentlich nicht zugänglich. Das ändert sich nun am Sonnabend, 7. Juli. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr lädt die Entwicklungsgesellschaft ""An der Alten Wache"" zum Tag der offenen Tür. Hauke Asmussen: ""Dann besteht für jeden Gelegenheit, sich einen Eindruck von der Entwicklungsfläche zu machen."" Es soll aber auch die Möglichkeit geben, anhand von Plänen und Animationen einen Blick in die Zukunft des neuen Wohngebiets zu werfen. Neben der Neuen Lübecker Baugenossenschaft, die ihr Vorhaben präsentiert, gibt es ein Rahmenprogramm unter anderem mit der Feuerwehr, eventuell auch mit der Bundeswehr, und auch für Speisen und Getränke ist gesorgt.


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