Stunde Null auf dem Depotgelände

von sku (Kommentare: 0)

Ende und Neubeginn liegen in diesen Tagen auf dem Depotgelände dicht beieinander. Alle Gebäude, die nicht erhalten bleiben, sind dem Erdboden gleich gemacht. Am kommenden Mittwoch soll im Bereich des Bebauungsplans 40a mit der Erschließung des ersten Bauabschnitts begonnen werden.

Im Wachhäuschen des ehemaligen Bundeswehrdepots, das als Baubüro genutzt wird, trafen sich gestern Vertreter der Erschließungsgesellschaft, des planenden Ingenieurbüros, der ausführenden Firma sowie des Zweckverbands Südstormam zur Anlaufbesprechung. Denn am kommenden Mittwoch soll im Bereich des Bebauungsplans 40a mit der Erschließung des ersten Bauabschnitts begonnen werden. Der umfasst den Bereich entlang der Möllner Landstraße von der Einfahrt zum Depot bis zum Baumarkt Sacher sowie die Nord-Süd Spange von der Möllner Landstraße zum Oher Weg. "Zunächst werden Schmutz- und Regenwasserleitungen verlegt", berichtet Dr. Susanne Will, Geschäftsführerin der Grundstücksentwicklungsgesellschaft "An der Alten Wache" mbH & Co. KG. Dies geschieht vom tiefsten Punkt des Geländes aus. Deshalb wird der Anschluss des Rohrsystems für zwischen den ehemaligen Bahnübergängen an der Möllner Landstraße liegen. Als nächstes werden dann die Versorger wie Hamburger wasserwerke und E.on Hanse ihre Leitungen verbuddeIn.

Und auch die Rohre für das BioBlockheizkraftwerk kommen in die Erde, bevor schließlich ein provisorischer Fahrbahnbelag aufgebracht wird. "Diese Baustraße wird zum 31. Oktober fertiggestellt sein", sagt Will. Die Spange werde einen Monat später folgen.

"Dann kann die Neue Lübecker theoretisch mit dem Hochbau beginnen. " Doch so schnell dürfte es praktisch doch nicht gehen: Damit einem Bauantrag stattgegeben Wird, muss die Erschließung sichergestellt sein. Insofern wird es einen zeitlichen Versatz bis zum Bau der ersten Gebäude geben. Insgesamt werden auf dem Depotgelände etwa 750 Wohneinheiten - Eigenheime wie Geschosswohnungen - entstehen.








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