Verletzte Soldaten in künstlichem Koma

von sku (Kommentare: 0)

Koblenz - Die zwei in Afghanistan schwer verletzten Soldaten sind am Freitag nach Deutschland gebracht worden und liegen vorerst in einem künstlichen Koma. Im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz werden sie auf der Intensivstation behandelt, wie der Leiter des Hauses, Generalarzt Christoph Veith, am Freitag sagte. Ob die Männer bleibende Schäden davontragen werden, sei noch offen. Lebensgefahr bestehe nach wie vor nicht. An diesem Sonnabend werden die Patienten möglicherweise langsam aus dem Koma geweckt.

Die Soldaten, ein Hauptgefreiter und ein Hauptfeldwebel, waren in der Nacht zum Donnerstag bei einer Patrouille nahe der nordafghanischen Stadt Kundus mit einem Panzerwagen vom Typ Dingo in eine Sprengfalle gefahren. Die beiden Schwerverletzten der Geburtsjahrgänge 1976 und 1986 gehören nach Angaben des Krankenhauses zum Fallschirmjägerbataillon der Bundeswehr im saarländischen Lebach. Seit Freitagmorgen werden sie in Koblenz behandelt. Angehörige seien bei ihnen - ihr gesundheitlicher Zustand sei stabil. Bei dem Anschlag wurde zudem ein dritter Soldat leicht verletzt.

Der Leiter der Unfallchirurgie des Bundeswehrzentralkrankenhauses sagte, der Panzerwagen der Soldaten sei mit einer ""sehr erheblichen Sprengladung"" angegriffen worden.

AP - erschienen am 29. März 2008

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