Vom Militärdepot zum Wohnquartier

von sku (Kommentare: 0)

Vermarktet wurde die Liegenschaft von der Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH (g.e.b.b.). Mit der Besitzübergabe endet die 70-jährige militärische Nutzung des Depots, davon über 20 Jahre durch die britische Rheinarmee und zuletzt als Gerätehauptdepot mit UN-Auftrag.

Der Geschäftsführer der g.e.b.b., Dr. Martin Rüttler, hob hervor: „Die Stadt Glinde hat bereits frühzeitig erkannt, dass Konversion von ehemaligen Bundeswehr-Liegenschaften gerade auch als Ressource für eine zielgerichtete Stadtplanung verstanden werden kann. Sie hat sich deshalb bereits vor drei Jahren aktiv mit eigenen Entwicklungsgedanken in den Konversionsprozess eingeschaltet. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit war und ist Grundlage für den erfolgreichen Abschluss.“

Bürgermeister Uwe Rehders zeigte sich überzeugt davon, dass die Stadt nach dem Verkauf durch die g.e.b.b. mit der LEG und der Entwicklungsgesellschaft Glinde mbH Partner gefunden hat, die dieses anspruchsvolle innerstädtisches Entwicklungsprojekt mit dem größtmöglichen Nutzen für die Stadt Glinde und ihre Bürger realisieren werden. Ein neues Zuhause für 2000 Bürgerinnen und Bürger Der besondere Charme dieses Gebietes liegt in der einzigartigen Kombination aus ruhiger Wohnlage in direkter Nachbarschaft zum Stadtzentrum, den exzellenten Verkehrsanbindungen, den Naherholungsmöglichkeiten im Sachsenwald und insbesondere auch in der hervorragenden Erreichbarkeit der Metropole Hamburg.

Der städtebauliche Entwurf sieht vor, dass auf dem 36 ha großen Gelände in vier Bauabschnitten neben 6 ha Gewerbeflächen Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser sowie einige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 580 Wohneinheiten - teilweise genossenschaftlich - entstehen werden. Darüber hinaus ist geplant, in Verbindung mit den denkmalgeschützten Gebäuden am Eingang Angebote für betreutes und altersgerechtes Wohnen zu schaffen. Außerdem werden umfangreiche Grün- und Spielflächen geschaffen. Eine Kindertagesstätte auf dem Gelände und eine Erweiterung der angrenzenden Schule werden ebenfalls durch die Grundstücksgesellschaft finanziert. Dadurch werden insbesondere junge Familien angesprochen.

Nach Abschluss der Bebauung bietet das Depot ein neues, attraktives Zuhause in bester Lage für 2.000 Glinder Bürger und Neubürger. Es ist vorgesehen im Jahr 2008 mit der Erschließung des Baugebietes zu beginnen.

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