„Wenn der Einsatz niemals endet...“ - Posttraumatische Belastungstörungen bei Soldaten der Bundeswehr.

von sku (Kommentare: 0)

Seit fast 20 Jahren sind deutsche Bundeswehrsoldaten in internationalen Einsätzen welt-
weit eingesetzt und mit zahlreichen Belastungen konfrontiert. Dabei treten Extremsitua-
tionen auf, die den Einzelnen bei der Verarbeitung der Erlebnisse überfordern können und
als Folge Traumastörungen auslösen. Nicht selten werden diese verzögert sichtbar und ent-
falten ihre Schädigungen erst, wenn der Einsatz vorbei ist und die Soldaten wieder in der
Heimat sind.
Über die Symptome der sog. PTBS und andere dadurch ausgelöste Krankheitsbilder re-
feriert Herr Oberstarzt Dr. Karl-Heinz Biesold, Leitender Arzt der Abteilung Psychiatrie
und Psychotherapie, Psychotraumatologie am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg.
Herr Dr. Biesold hat nach der Ausbildung zum Truppeno?zier 1971 das Medizinstudium
aufgenommen und 1978 promoviert. Nach einer Tätigkeit als Truppenarzt beim NATO-
Hauptquartier gehört er seit 1981 dem Bundeswehr-Krankenhaus an. In dieser Zeit hat er
Erfahrungen in vier Auslandseinsätzen in Bosnien, im Kosovo und zwei Mal in Afghanis-
tan gesammelt.

Der Traditionsverband ist dankbar, mit Herrn Dr. Biesold einen quali?zierten Einblick
in dieses schwerwiegende Thema geben zu können.

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